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Die Praxis von Ashtanga Vinyasa Yoga

Die Ashtanga Vinyasa Yoga - Praxis beinhaltet folgende Elemente:

  • Ashtanga Yoga Mantra
  • Körperverschlüsse - Bandhas
  • besondere Atemtechnik - Ujjayi Pranayama
  • Aufwärmsequenz - Sonnengruß A und B, Stehhaltungen
  • Eine der Serien (1,2, oder eine der Fortgeschrittene Serien)
  • Rückwärtsbeugen
  • Endsequenz
  • Endentspannung

Mantra

Das Mantra am Anfang der Stunde und der Praxis ist eine Anrufung an den inneren Lehrer, der einen auf den richtigen Weg zur Erleuchtung führt.
In einer meditativen Haltung wenden wir unseren Geist nach innen, auf unseren Körper, auf unsere Atmung.
Der Alltag gibt langsam Raum für eine gewisse innere Ruhe und Konzentration.
Das Mantra wird dann gesungen und die Praxis beginnt.

Übersetzung des Mantras:

Ich bete zu den Lotosfüßen des höchsten Guru, der die Weisheit lehrt, den Weg aufzeigt zur Erkenntnis des höchsten Glücks, der Erweckung des Selbst; er ist der Arzt des Dschungels und in der Lage das Gift der Unwissenheit und Konditionierung zu entfernen.
Ich wende mich an Patanjali, eine Inkarnation des Adisesa, weiß in seiner Farbe mit tausend leuchtenden Köpfen (in seiner Form als die göttliche Schlange Ananta), unterhalb der Schultern in menschlicher Gestalt hält er ein Schwert (Unterscheidung), ein brennendes Rad (eine Scheibe des Lichts, das unendliche Zeit bedeutet) und ein Horn (göttlicher Ton) - vor ihm verbeuge ich mich.

Wörtliche Bedeutung:

Vande I bow gurunam to the plurality of gurus caranaravinde two lotus feet sandarsita to bring to sight svatma pure Being sukhava happiness bodhe awakened nihsreyase refuge jangalikayamane lit.:jungle hut, meaning shaman, jungle physician samsara conditioned existence halahala poison moha delusion santyai peace abahu down to the shoulders purusakaram assumes the form of a man sankha conch shell cakra a wheel (discus of light or infinite time) asi sword (of discrimination) dharinam holding sahasra thousands sirasam heads svetam radiant, white pranamami I prostrate patanjalim the sage Patanjali om

Bandhas

Das Sanskritwort Bandha heißt Energieverschluss. Die Bandhas sind Stützen der inneren Energie und äußeren Kraft und Ausrichtung des Körpers. Physisch betrachtet sind die Verschlüsse eigentlich ein leichtes Zusammenziehen und Dehnen in bestimmten Teilen des Körpers.

1.. Mulabandha - Wurzelverschluss
Wird im Bereich des Beckenbodens und des Perineums ausgeführt

2.. Uddiyana Bandha - "Höhenflug"
Dieses Bandha wird im Bereich des unteren Bauches ausgeführt (unterhalb des Nabels)

3.. Jalandhara Bandha - Kinnverschluss
Dieses Bandha wird durch Zusammenführung von Brustbein und Kinn ausgeführt. Dieses Bandha hat besondere Bedeutung in den Meditationsstellungen und bei der Praxis von Pranayama

Alle Bandhas zusammen werden auch Maha (Groß) Bandha genannt.

Atmung

Die richtige Ausführung der Bandhas kann nicht unabhängig von der Atmung betrachtet werden. Die Atmung bei der Praxis von den Asanas im Fluss von Vinyasa ist Ujjayi. Leichtes Zusammenziehen im Bereich des Kehlkopfes verengt die Öffnung der Atemröhre und beim Weiteratmen ist ein Geräusch hörbar.

Sonnengruß A

Sonnengruß B

Stehhaltungen

Serie 1 (Yoga Chikitsa ~ Yoga Therapie)

Serie 2 (Nadi Shodhana ~ Reinigung der Nadis)

Rückwärtsbeuge

Endsequenz

Endentspannung (Savasana)

Mit dem Aussprechen des Anfangsmantra bis jetzt haben wir uns auf einen Weg nach innen begeben, einen Weg zur inneren Ruhe. Hier ernten und genießen wir die Früchte unserer Praxis.

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